rote Aurikel im Topf auf einem Tisch

Aurikel

Stand: 24.03.2025, 06:00 Uhr

Die trendige Primel mit außergewöhnlichen Farben und zierlichen Blättern ist ideal für Balkon, Garten und Töpfe. Markus Phlippen hat die Tipps!

Die Aurikel war bereits im 16. Jahrhundert beim europäischen Adel sehr beliebt und hat dort eine regelrechte Sammelleidenschaft hervorgerufen.

Primula hirsuta in lila

Die Primula hirsuta wird auch rote Felsen-Primel genannt.

Die Vorfahren der Garten-Aurikeln (Primula x pubescens) stammen ursprünglich aus Gebirgsregionen. Die Ursprungsart ist eine auf natürlichem Wege entstandene Kreuzung zwischen der gelben Alpen-Aurikel (Primula auricula) und der rosa blühenden behaarten Primel (Primula hirsuta). Diese hübschen Frühlingsboten werden die neue Trend-Primeln. Sie blühen sogar in außergewöhnlichen Farben wie Schwarz oder Grün.

Viele Aurikeln besitzen eine weiße Wachsschicht auf Blättern und Blüten, die sie vor Verdunstung schützt und ihnen einen besonderen Zierwert verleiht. Sie sind keine Massenware und gerade deshalb umso reizvoller.

Pflanzung

Aurikeln eignen sich hervorragend für die Kultivierung im Balkonkasten, im Garten und in Töpfen.

Mehrere Aurikeln in der Farbe lila und pink in Tontöpfen

In Tontöpfen kommen die Aurikeln perfekt zur Geltung.

Am besten verwendet man hohe Tontöpfe, darin kommen sie am besten zur Geltung. Solche Tontöpfe findet man beispielsweise unter dem Namen “Rosentöpfe”, in jedem guten Gartencenter oder Baumarkt.

Aurikel

Hier und heute 24.03.2025 04:55 Min. Verfügbar bis 24.03.2027 WDR

Normale Blumenerde unbedingt mit Sand oder Kies mischen, denn Aurikel mögen mageren Boden. Auch im Garten sollte der Boden durchlässig und pH-neutral sein. Ein bisschen Kalk schadet nicht, im Gegenteil.

Pflege

In Töpfen sparsam wässern, erst wenn die oberste Erdschicht trocken ist, und Staunässe vermeiden. Sie sind absolut frosthart, in Töpfen muss man sie aber an einem kühlen, frostfreien Ort überwintern. Und im Frühjahr muss man ein Auge auf Schnecken haben, denn sie können junge Triebe abfressen.