Luis Teichmann hat festgestellt, dass Leben zu retten, nur ein kleiner Teil seines Berufs geworden ist. „Die Sanitäter:innen helfen auf ganz vielen Ebenen. Häufig geht es um Probleme psychosozialer Art.“ So sei Einsamkeit ein großes Thema. Viele Menschen lebten ausschließlich in ihren Wohnungen und verließen sie kaum noch.
„Sie sind zwar so fit, dass sie in ihren vier Wänden allein zurechtkommen, haben aber Probleme, ihr soziales Leben aufrecht zu erhalten oder eigenständig etwas zu unternehmen.“ Und wenn sie ein medizinisches Problem hätten, würden sie halt den Krankenwagen rufen.
Diagnosen unverständlich
Das läge auch daran, dass kaum ein Mediziner noch Zeit habe, Menschen Diagnosen so zu übersetzen, dass sie sie verstehen und ein Gefühl dafür bekommen, was ein echter Notfall ist und was nicht. Darüber sprechen wir unter anderem mit Luis Teichmann.
Talk mit Rettungssanitäter Luis Teichmann
Hier und heute. 10.03.2025. 10:01 Min.. Verfügbar bis 10.03.2027. WDR.