Das berichtet der britische "Guardian" und beruft sich auf mehrere Videos, auf denen Schutt, zerstörte Objekte und leere Räume zu sehen sind. Zum Bestand des Museums in der Hauptstadt Khartoum gehörten ursprünglich rund 100.000 Artefakte. Laut Bericht sind nur einige große, schwere Statuen übrig. Auch die weltweit ältesten Mumien aus dem Jahr 2500 vor Christus seien verschwunden. Seit knapp zwei Jahren bekämpfen sich im Sudan Regierungstruppen und die paramilitärische RSF-Miliz. Nach Schätzungen der Uno wurden zehntausende Menschen getötet. Vor Kurzem hatte die sudanesische Armee weite Teile der Hauptstadt Khartoum zurückerobert.
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