Tradition zum Ende des Karnevals: Nubbel und Hoppeditz verbrannt

Die fünfte Jahreszeit endete in Köln traditionell mit der Nubbelverbrennung in der Nacht. In Düsseldorf wurde am Aschermittwoch der Hoppeditz beerdigt.

Der Nubbel in einem pinken Kleid mit weißen Punkten

Am frühen Dienstagabend hatte der Nubbel, eine Strohpuppe, in der Kölner Bar Bumann & Sohn in Ehrenfeld noch nichts zu befürchten.

Am frühen Dienstagabend hatte der Nubbel, eine Strohpuppe, in der Kölner Bar Bumann & Sohn in Ehrenfeld noch nichts zu befürchten.

Erstmal versorgten sich die Jecken ein letztes Mal mit Getränken, bevor am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt.

Gefeiert wurde in Köln-Ehrenfeld auch noch ein letztes Mal.

Kurz vor Mitternacht versammelten sich die Jecken draußen im Biergarten.

Unter lautem Getöse wurde der Nubbel der Menge präsentiert ...

... und schließlich angezündet, um das Ende der fünften Jahreszeit in Köln zu besiegeln.

Auch auf Kölns Straßen wurde der ein oder andere Nubbel verbrannt.

Am Aschermittwoch wurde in Düsseldorf dann der Hoppeditz mit einem leisen Helau zu Grabe getragen.

Der närrische Trauerzug mit dem toten Hoppeditz zog bei strahlend blauem Himmel durch einige Altstadtgassen.

Im Garten des Stadtmuseums wurde der Hoppeditz noch einmal betrauert und der Narrenschelm als Puppe verbrannt. Bis er am 11.11. wieder auferstehen wird. 

Stand: 05.03.2025, 12:59 Uhr