Gestreikt wird unter anderem bei der "Bogestra" in Bochum und Gelsenkirchen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Insbesondere vor und nach dem Schalke-Spiel gegen Preußen Münster (18.30 Uhr) kann das zu Problemen führen.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der "Vestische" in Bottrop und Recklinghausen legen die Arbeit nieder. Und auch die Straßenbahnen in Herne und Castrop-Rauxel (HCR) fahren nicht.
Der Streik soll 24 Stunden dauern. Bus- und Bahnfahrer sollten sich vor Fahrtantritt darüber informieren, ob und wie ihre geplante Route betroffen beziehungsweise eingeschränkt ist.
Auch in der Energie- und Wasserversorgung des mittleren Ruhrgebiets soll es Warnstreiks geben, ebenso wie bei den Stadtwerken Bochum, Herne und Witten.
Müllabfuhr und Post betroffen
In Essen werden zudem die Entsorgungsbetriebe bestreikt. Die Müllabfuhr fällt wie schon am Donnerstag aus, so dass es zu Verzögerungen bei der Abfallentsorgung kommen kann. Auch die Straßen werden nicht gereinigt und die Recyclinghöfe bleiben zu.
Wie erst am Freitagmorgen bekannt wurde, werden auch die Warnstreiks bei Post und DHL am Freitag und Samstag fortgesetzt. Die Zustellung kann sich hierdurch teilweise verzögern.
Tarifkonflikt bleibt festgefahren
Die Gewerkschaft Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro zusätzlich pro Monat. Die Arbeitgeber lehnen das als zu teuer ab und verweisen auf die angespannte Haushaltslage vieler Kommunen.
Bis zur nächsten Verhandlungsrunde im März will Verdi mit weiteren Streiks den Druck erhöhen.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Verdi
- Nachrichtenagentur dpa