Reihe von Lautsprechern

Mehrkanalton über Satellit und Kabelnetze

Die Radioprogramme des WDR – und auch der anderen ARD-Anstalten – können Sie über Satellit (DVB-S2) und in Kabelnetzen empfangen.

Die Ausstrahlung findet Digital-Qualität statt – das beinhaltet auch Sendungsinformationen.

Einige Sendungen werden auf diesen Empfangswegen auch in 'Mehrkanalton 5.1' ausgestrahlt. Der WDR plant, weitere Produktionen als Mehrkanalton auszustrahlen.

Auf dieser Seite veröffentlichen wir regelmäßig aktuelle Infos dazu.
Bitte beachten Sie, dass sich aus (betriebs-)technischen Gründen kurzfristig Änderungen ergeben können.

Bundesjugendorchester - junge schwarz gekleidete Menschen laufen über eine Rasenfläche (auf dem Museumsdach in Bonn) Archivbild

Das Bundesjugendorchester wird wieder aktiv!

Freitag, 25. April 2025, WDR 3

20:03 bis 22:00 WDR 3 Konzert live

Midori und das Bundesjugendorchester

Die japanische Stargeigerin Midori als Solistin beim Bundesjugendorchester.
"Mein Engel, mein alles, mein Ich" - Beethovens berühmter Brief an die "unsterbliche Geliebte" hat Detlef Glanert zu einem Violinkonzert für Midori inspiriert, das die japanische Geigerin mit dem Bundesjugendorchester unter der Leitung vom Patrick Lange aufführt.

Moderation: Susanne Herzog

Detlev Glanert:
Violinkonzert Nr. 2 "An die unsterbliche Geliebte"

Johannes Brahms:
Klavierquartett g-Moll, op. 25

Midori, Violine; Bundesjugendorchester, Leitung: Patrick Lange

Übertragung aus der Kölner Philharmonie
Parallele Ausstrahlung als Mehrkanal 5.1

"Ich habe Midori zum ersten Mal gehört, als sie ihr Debüt in Tanglewood hatte – als Vierzehnjährige", erinnert sich Glanert. "Damals rissen ihr drei Saiten und sie tauschte ihre Geige blitzschnell gegen die des Konzertmeisters aus!" 2020, zum Beethoven Jubiläum, bat die dann längst berühmte Geigerin Glanert um ein Violinkonzert.

Dabei diente dem Komponisten Beethovens nie abgeschickter Brief an die "unsterbliche Geliebte" quasi als "imaginäre Partitur". Denn Glanert meint, "dass Beethoven Wörter wie Noten und Motive verwendet und damit Spannung und Entwicklung genau wie in seinen Kompositionen schafft."

So wie Glanert lässt sich auch Arnold Schönberg in die Karten schauen, wenn es um seine Motivation für die Orchestrierung des ersten Klavierquartetts von Johannes Brahms geht. Schönberg meint, man höre in der Kammermusikfassung meistens nur das Klavier und nichts von den Streichern.

"Ich wollte einmal alles hören", so Schönberg. Diesen Gefallen werden ihm die jungen Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendorchesters mit dem Dirigenten Patrick Lange sicherlich gerne tun!