30 Jahre Schengener Abkommen | tn

Ist das Europa meiner Kindheit bald Geschichte? | MEINUNG

Stand: 29.03.2025, 08:50 Uhr

Schengen feiert diese Woche 30 Jahre Jubiläum, doch unserer Autorin ist nicht zum Feiern zumute. Denn seit 10 Jahren setzen einige Mitgliedsstaaten immer mehr auf Grenzkontrollen. Ist das grenzenlose Europa ihrer Kindheit in Gefahr?

Von Minh Thu Tran

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Ich erinnere mich noch an meinen ersten Urlaub in Italien. Ich war sechs Jahre alt, es war 1999. Voller Enthusiasmus haben meine Eltern das Auto vollgepackt, zusammen mit mehreren befreundeten Familien sind wir Richtung Süden gefahren, an Innsbruck vorbei, dann an Bozen, Endziel: Rimini. Schengen galt da gerade vier Jahre, ohne Kontrollen konnten wir durch ganz Europa fahren.

Davor hatten meine Eltern Reisen ins Ausland eher gemieden. Nicht nur wegen der Staus: Mit unseren vietnamesischen Pässen konnten die Kontrollen an den Grenzen auch mal Stunden dauern. Nach den neuen Schengen-Regeln war das Nervigste an der Reise nur noch die Maut - und damals noch der Währungstausch von DM in Lire. Es war ein riesiges Gefühl von Freiheit. Das Meer war auf einmal dank der Reisefreiheit für EU-Bürger nur eine Autofahrt entfernt.

Keine Kontrollen sind das Lebensgefühl Europas

Mit der Selbstverständlichkeit von einem Europa ohne Grenzen, ohne Kontrollen, einem Europa, das immer mehr zusammenwächst, damit bin ich aufgewachsen. Als 2002 der Euro kam, fiel ja sogar das Geld tauschen im Urlaub weg. Immer, wenn wir es uns leisten konnten, packten wir unseren gebrauchten Benz voll mit Taschen, Koffern und Vorräten und fuhren in den Sommerferien weg aus Schwaben. Nach Frankreich, um Familie zu besuchen. In die Niederlande, um Krebse zu sammeln. Einmal fuhr uns mein Vater sogar bis nach Spanien mit dem Auto.

30 Jahre Schengener Abkommen

WDR Studios NRW 26.03.2025 06:19 Min. Verfügbar bis 28.03.2027 WDR Online


Mit meiner Einbürgerung, da war ich 18 Jahre alt, wurde ich nicht nur Deutsche, sondern Europäerin. Viel krasser spürbar ist Europa natürlich für die Menschen in den Grenzregionen: Für Freunde von mir aus Aachen ist es vollkommen normal, am Wochenende einfach mal in die Niederlande zu fahren zum Shoppen oder für eine gute Pommes nach Belgien.

Doch in den letzten Jahren ist mehr und mehr spürbar: Die Grenzen gibt es doch. Nach und nach haben sich Grenzkontrollen wieder eingeschlichen. Seit 2015 schon wird in Bayern an der Grenze zu Österreich ständig kontrolliert. Und auch zu den restlichen Nachbarn Deutschlands gibt es seit letztem Jahr Kontrollen. Erst wegen der Fußball-EM, dann im September verlängert wegen Terrorgefahr nach dem Anschlag in Solingen.

Ein Zustand, der auch weiter aufrechterhalten werden soll, wenn es nach dem voraussichtlich nächsten Kanzler Deutschlands Friedrich Merz geht. Er hat sich dafür ausgesprochen, die Grenzkontrollen dauerhaft einzusetzen. Aus Sorge vor irregulärer Migration. Um zu demonstrieren: Wir können was dagegen tun, wir sind politisch handlungsfähig.

Umfrage unter Grenzgängern: Was bedeuten offene Grenzen für Sie?

WDR Studios NRW 26.03.2025 00:59 Min. Verfügbar bis 28.03.2027 WDR Online


Irreguläre Migration als Bedrohungslage?

Zerstören wir damit den Geist von Schengen? Das Abkommen hat schon immer Grenzkontrollen vorgesehen - allerdings nur in Ausnahmefällen, zeitlich begrenzt und als letztes Mittel, im Falle einer ernsthaften Bedrohung. Doch seit 2015 wird das immer wieder untergraben - erst an einzelnen Grenzen wie zu Österreich, jetzt an allen Grenzen: Nach Polen, in die Niederlande, Frankreich, sogar nach Luxemburg. Überall wird kontrolliert. Und das tut nicht nur Deutschland. Auch Länder wie Frankreich, Österreich und Dänemark haben immer mehr Grenzkontrollen eingeführt - Kontrollen, die weit das Maß überschreiten, das im Schengener Abkommen vorgesehen ist.

Eigentlich könnte die EU dagegen vorgehen. Die Kommission könnte gegen Länder wie Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren anstoßen. Doch Europa ist untätig geblieben. Will die EU Konflikte mit den Mitgliedsstaaten vermeiden? Wahrscheinlich. Damit schaffen die Mitgliedsstaaten allerdings auch Tatsachen. Das Schengener Abkommen wird immer weiter untergraben - aus Angst vor irregulärer Migration.

Ist das Schengen-Abkommen noch zeitgemäß?

Ein Europa ohne Grenzkontrollen, das ist eine der spürbarsten Vorteile für uns Europäer. Doch es gibt nicht nur emotionale Gründe dafür. Kontrollen sind nicht nur für uns Steuerzahler teuer - alleine für sechs Wochen Kontrollen im Herbst fielen Zusatzkosten von 12,3 Millionen Euro für die Bundespolizei an. Auch die deutsche Wirtschaft befürchtet Verluste, denn Zeit ist buchstäblich Geld. Zusätzliche Wartezeiten an den Grenzen für LKW, die Waren und Güter transportieren, kostet die Händler Unmengen an Geld: laut Berechnungen bis zu 1,1 Milliarde Euro pro Jahr.

Ob die Kontrollen Sinn machen? Das frage ich mich ständig. Einerseits kann ich das höhere Sicherheitsbedürfnis völlig verstehen. Andererseits finden Migranten doch auch andere Wege ins Land - über Schleichwege, über Felder, Wald und Wiesen. Wir können schließlich nicht alle Grenzen Deutschlands lückenlos kontrollieren. Außerdem signalisieren die Kontrollen bei der Bevölkerung: Terrorismus und irreguläre Migration stünden miteinander im Zusammenhang. Dabei sind viele der Täter hier geboren oder haben sich hier radikalisiert.

Der Spagat zwischen mehr Sicherheit und Schengen-Freiheit

Die Frage, wie wir es schaffen können Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen und trotzdem das Gefühl von freien Grenzen in Europa zu bewahren, ist mit Sicherheit zu komplex, um es in dieser Kolumne zu beanworten. Trotzdem möchte ich ein paar Gedanken dazu verlieren. Denn die letzte Wahl hat deutlich gezeigt, dass von der Politik erwartet wird, dass sich etwas tut:

Innere Sicherheit müsste durch Maßnahmen innerhalb Deutschlands gegen Radikalisierung und den Kampf gegen menschenfeindliche Ideologien gesichert werden, nicht an den Grenzen Deutschlands. Wer etwas gegen die kriminellen Schleuserbanden tun will, sollte vielmehr auf verdeckte Ermittlungen und Schleierfahndungen setzen, statt auf stationäre Kontrollen an den Autobahnen, die ja auch leicht umgehbar sind. Das fordert übrigens auch die Gewerkschaft der Polizei.

Es macht mich traurig, dass die deutsche Regierung, sowohl die scheidende Ampelregierung, als auch die wohl kommende schwarz-rote Regierung auf Grenzkontrollen setzen, um zu zeigen, dass man doch was machen kann gegen das Problem der irregulären Migration. Dass das der falsche Weg ist und Europas gemeinsame Werte aufs Spiel setzt, der Meinung ist auch Migrationsexperte Gerald Knaus. Er verweist darauf, dass wir irreguläre Migration nur gemeinsam als EU lösen können. Etwa mit Drittstaatenabkommen, wie dem Abkommen mit der Türkei, um Menschen daran zu hindern, überhaupt nach Europa zu kommen – einem Abkommen, das er maßgeblich mitgestaltet hatte. Was die Kontrollen an den deutschen Grenzen in der heutigen Form stattdessen wirklich auslösen: Staus, Frust und mit der Zeit einen Raubbau an der Vision des grenzenlosen Europas meiner Kindheit.

Haltet ihr die Grenzkontrollen für sinnvoll oder macht ihr euch Sorgen, dass es das Schengener Abkommen so wie mal angedacht nicht mehr geben wird? Lasst uns darüber diskutieren! In den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.

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100 Kommentare

  • 100 heute, 08:27 Uhr

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  • 99 Name unterdrückt (Netiquette-Verstoß) heute, 00:36 Uhr

    WDR: „Nach Unfall mit Vierjährigem: Menschenpulk demoliert Auto in Dortmund.“ Das sind Ergebnisse von Parallelgesellschaften. Ähnliches ist schon häufiger in Dortmund passiert. Merz hatte recht mit den kleinen Paschas; Kinderfreundlichkeit und alle Freiheiten für die Kleinen mag gut sein aber am Bordstein zur Straße brauchen alle eiserne Disziplin. Für Mädchen mit islamischen Migrationshintergrund kommt das ganz plötzlich ab einem gewissen Alter, für die Jungs nicht. Das erklärt eine Menge aus der Kriminalstatistik. Das Problem ist nicht die Reisefreiheit innerhalb eines Kulturkreises sondern der Zustrom aus anderen Kulturkreisen die sich nicht anpassen können oder wollen und dann ihr Eigenleben entwickeln. Eigentlich wäre das kein Problem der Binnengrenzen im Schengen-Raum. Aber wenn Deutschland weltoffen sein will und andere nicht, werden die Probleme an den Außengrenzen natürlich nach Deutschland durchgewunken. Wir brauchen NO WAY europäisch, national ist das nicht reparierbar.

    • @Name 03.04.2025, 08:21 Uhr

      Verkehr und Kinder ist ein sensibles Thema. Wer weiß wie oft zu Fuß gehenden "über die Füße gefahren" wird, wie oft Autos bei rot in Kreuzungen reinfahren und Fußgängerüberwege blockieren, der kennt den Frust, der sich aufbaut. Wenn dann auch noch mit Kind solche gefährlichen Situationen erlebt werden, na kein Wunder wenn da mal jemand austickt. Ist falsch bleibt falsch und trifft wahrscheinlich nur die Falschen. Ist aber auch kein Grund für Schengen-irgendwas.

  • 98 Peter Müller heute, 00:08 Uhr

    Noch ein Kommentar, jahrzehntelang haben wir mit meiner Damaligen Fluggesellschaft Hilfsbereit viele Materiellen nach Mombassa auf unser Kosten geflogen. Immer über viele Jahre geholfen, natürlich nur auf unsere Kosten. Das haben wir über viele Jahrzehnte so gemacht und dachten das wäre anständig. Leider nein, Hilfe umsonst, Geld weg, aber das schlimmste die Beschimpfungen dieser Menchen aus Kenia, ihr tut nichts für uns, wie wollen mehr, du blöder Deutscher, Zahl für uns. Das hat mir denn Rest gegeben, nichts mehr ! Ende! Ich bin auch stolz, nicht mehr mit mir, immer nur zahlen und dann auch noch beschimpft werden? Was denn noch ?

  • 97 02.04.2025, 23:48 Uhr

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  • 96 Peter Müller 02.04.2025, 20:31 Uhr

    An die Community, ich bin leider sehr entsetzt wie die Mehrheit unserer Bevölkerung alle Menschen in unser Land einlädt und denkt. Das Geld dafür kommt nicht von euch, zahlen soll der immer fleißig ein Leben lang gearbeitet hat und dem jetzt die Rente streitig gemacht wird! Lieber Geld für Fremde ausgeben, aber bitte nicht für den Deutschen Bürger, eine Schande was hier passiert. Wickert : Der ehrliche ist der Dumme in diesem Land

    • 03.04.2025, 04:44 Uhr

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    • @Peter 03.04.2025, 08:13 Uhr

      Es geht ums Steuergeld. Da sollten wir erstmal Finanzbeamte einstellen und ermutigen, an die Großen ranzugehen. Der größte Betrug am Steuerzahler findet bei Nicht-Arbeitnehmern statt, Unternehmen, Fonds, und Schlaumeiern aller Art. Dazu werden die Steuern seit Jahren für die, die mehr haben nicht erhöht, das ist politisch nicht gewollt. Abhilfe wäre möglich und geboten, aber es fehlt der (politische) Wille. Statt an den großen Berg zu gehen, wir der winzig kleine Hügel als Sündenbock angegangen.

  • 95 Rolly 02.04.2025, 20:02 Uhr

    Na sowas. Ein öffentlicher Kommentarbereich ohne politkorrekte Zensur ? Wer es glaubt....

  • 94 WIR 02.04.2025, 18:46 Uhr

    was wäre, wenn wir auf unseren Reisen wohin auch immer, uns den Gegebenheiten unseres Gastlandes anpassen, statt zu protzen u als Beispiel auf Wiener Schnitzel mit Pommes bestehen, statt die Vielfalt des Urlaubslandes zu genießen u vielleicht auch ein wenig die Sprache zu können? durch unser Verhalten im Urlaub in fernen Ländern erwecken wir Begehrlichkeiten, wir sollten da mal in uns gehen. Für mich sind alle Menschen gleich! Es kommt in der Hauptsache darauf an, wie wir miteinander umgehen! und an Alle, die in unser Land gekommen sind u nachfolgende Generationen. Ihr verbaut es euch selbst, hier eine Heimat zu finden, wenn ihr euch nicht in unserer Sprache unterhaltet. Sprache verbindet u schafft Nähe! Mir ist da ein Satz von einer jungen Frau in Erinnerung, die gesagt hat: Sprache ist für mich Heimat! JA, doch wenn Ihr, die zu uns gekommen seid, nicht unsere Sprache im Alltag sprecht, kommt ihr "nie" hier an. U nationale Grenzen sind nicht die Lösung, sondern das Problem.

    • Peter Müller 02.04.2025, 20:40 Uhr

      Ich bin 36 Jahre als Kommandant durch die Welt geflogen, immer geholfen, gespendet, Fazit den Deutschen mag mann nur wenn er zahlt. Ansonsten nur als Abschaum beachtet. Meine Geduld ist am Ende, aus meiner Erfahrung werde ich nur abgezockt, soll aber alle lieb haben. Um nichts in der Welt werde ich noch spenden, und ich will auch niemand von denen hier haben ! Ende der Diskussion!

    • Marielle Marillenlikör 02.04.2025, 22:57 Uhr

      Es ist möglich ohne deutsche Sprachkenntnis innerhalb der eigenen Gruppe in Deutschland zu leben. Den aufgezeigten Grund durch Schnitzel und Pommes Bestellungen im Urlaubsland Begehrlichkeiten bei der Bevölkerung zu wecken, im Erfahrungsanschluss nach Deutschland zu kommen, kann ich nicht nachvollziehen. Die Mehrheit der Zuwanderer kommt aus muslimischen Ländern. Da wird man wohl kein Schnitzel bestellen. In Krisenregionen wie Syrien, Afghanistan, Irak, Somalia wird man wohl kaum in Urlaub fahren. Sprache ist immer die abspaltende Heimat der eigenen Community im multikulturellen Deutschland. Ein Lächeln hilft, den Menschen als Säugetier zu überwinden. Aber wahrscheinlich können alle anderen Säugetiere auch ein Lächeln kommunizieren.

    • Name unterdrückt (Netiquette-Verstoß) 03.04.2025, 05:20 Uhr

      Die Welt liebt nur das Scheckbuch des Michels und seine sog. Volksvertreter haben dekadenlang jede Gelegenheit wahr genommen , damit sein Volksvermögen an Schurken jeglicher Art, bis zu Weltkonzernen,Finanzheuschrecken,Kontinenten, China zu verprassen und zu verjuxen. Das Schlimmste kommt erst noch, denn die Rezession /Stagflation ist noch lange nicht beendet und wird noch schlimmer werden. Trump macht mit seinen Zöllen für sein Land also nur das, um die Arbeitsplätze dort gegen ausländische Konkurrenz zu sichern, also Politik für seine Amis. In Germoney ist es umgekehrt. Dort wird Politik zum Vorteil der gesamten Welt und zum Schaden besonders der Biodeutschen gemacht.

    • @Peter 03.04.2025, 08:08 Uhr

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  • 93 Anonym 02.04.2025, 17:39 Uhr

    Ich würde hier gerne etwas positives schreiben, also schreibe ich, dass Frau Trans Beitrag wichtig ist in einer Zeit, da Grenzen wieder etwas Tolles zu werden scheinen. Dass ich ihre Anmerkungen zur Migration ähnlich sehe. Dass es einer Lösung mit Vernunft bedarf und nicht populistischer Parolen. Dass ich einen Hinweis darauf begrüßt hätte, dass angesichts des "Kurses" der Trump-Administration nur ein geeintes Europa sich behaupten kann und offene Grenzen Voraussetzung sind. Es ist frustrierend wenngleich erwartbar, dass in der Diskussion fast nur Kommentare zu lesen sind, die der Migration die Schuld an allem geben und sich die Schlagbäume der Vergangenheit zurück wünschen. Egal, welches Thema hier von wem behandelt wird, die Kommentare dazu sind überwiegend migrantenfeindlich, politik- und staatsverdrossen. Es werden nur Vorurteile gepostet. Eine wirkliche Diskussion gibt es nicht. Warum findet Ihre Rubrik ImPuls ein derart unausgewogen rechtslastiges Publikum?

    • Unsinn ! 02.04.2025, 18:13 Uhr

      Die Welt steckt aktuell wohl in der historisch schlimmsten Nachkriegsrezession und jeder Migrant , der jetzt noch kommt, besonders aus Entwicklungsländern , ist mangels Arbeitsplätzen , die jetzt schon abgebaut werden, nicht mehr integrierfähig. und die Staatskassen sind schon jetzt überschuldet, so daß bereits wesentlich auf Pump finanziert werden muß. obwohl die Rezession noch Jahre andauern wird. Die Älteren wissen aus Erfahrung, wovon ich rede; die Jüngeren sind schlichtweg nur naiv !

    • Grand tourismo 02.04.2025, 18:18 Uhr

      Schlagbäume möchte ich auch nicht. Die irreguläre Migration findet meine Akzeptanz aber nicht mehr. Die heute veröffentlichte Kriminalstatistik bestätigt meine Bedenken und ist nicht durch Vorurteile instruiert. Einreisen, Asyl sagen und Vollversorgung gewähren und ewiges Bleiberecht gestatten, können wir nicht für alle Menschen anbieten, die auf der Flucht sind. Das abzulehnen, hat mit Populismus garnichts zu tun. Das kann auch die junge Generation nicht mehr leisten. Sie schrieben, das Sie gerne etwas positives schreiben würden. Betrieben haben Sie aber eine pauschale mit Vorurteilen belastete Schelte, indem Sie die überwiegend konstruktiven Kommentare als rechtslastig abgestempelt haben. Die Energie der überwiegend Alleinreisenden jungen Männern wird in den Herkunftsländern benötigt. Das Geld für Schlepper sollte besser in die dortige Wirtschaft fließen. Eine globale Staaten-Allianz muss Strukturen schaffen, dass jeder Mensch in seiner Heimat eine Perspektive entwickeln kann.

    • @ Anonym 02.04.2025, 18:23 Uhr

      Ich schlage Ihnen vor einfach einmal Ihre Blase zu verlassen und Abends einen Bahnhof in einer größeren Stadt in NRW zu besuchen. Von mir aus den den der Dortmunder Opa in Kommentar Nummer88 vorschlägt. Dieser Opa ist bestimmt nicht rechtslastig sondern berichtet einfach nur die Realität und die Wahrheit.

    • Anonym 02.04.2025, 18:34 Uhr

      Oh weh. Aufgrund niedriger Geburtenraten fehlen uns junge Menschen. Jedes Jahr gehen hunderttausende mehr Menschen in Rente als Junge nachkommen in den Arbeitsmarkt. Wir können gottfroh sein, dass wir zur Stabilisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft genug Junge Menschen finden, auch wenn das illegale Migration für sie ist. Und Schengen ist ein Geschenk und eine tolle Sache. Nur für ein bißchen kurzfristigen Auskotzbedarf sollten wir dieses Geschenk nicht in die Tonne treten.

    • Grand tourismo 02.04.2025, 20:25 Uhr

      @Anonym Oh weh. Eine niedrige Geburtenrate generiert soziale Gerechtigkeit. Eine möglichst große breite prekäre Menschenmasse, die genötigt ist sich bis maximal zum Mindestlohn zu verdingen, dient nur denjenigen, die ohnehin schon genug haben. Nur der dauerhafte Mangel an Fachkräften schafft soziale Gerechtigkeit. Ich gehe davon aus, dass eine elitäre Oberschicht, die viel mehr zum Leben hat, als sie wirklich braucht, hinter offenherzig bekundetem Altruismus, einen verborgenen Egoismus lebt. Die großzügige Weitergabe eines alten Plüschteddys zum Welcome verzerrt nur in Gestalt des Gutmenschen das hintergründige obszöne Anliegen.

    • Anonym 03.04.2025, 06:42 Uhr

      Warum findet Ihre Rubrik ImPuls ein derart unausgewogen rechtslastiges Publikum? Och, so viele sind das nicht. Wenn man hier regelmäßig mitliest, dann erkennt man das schon.

  • 92 Peter Müller 02.04.2025, 17:23 Uhr

    Sehr gehrte Community, einen kurzen Denkansatz, wer möchte das wir diese großen Mengen an Menschen hier auf unsere Kosten aufnehmen, es geht nicht um Hilfebedürftige,dann können doch alle Kritiker hier die Menschen privat aufnehmen und versorgen. Jeder nach seinem Wunsch. Nur warum habe ich 45 Jahre Beiträge in die Rente bezahlt und werde für mein Angespartes bestraft?

    • @Peter 02.04.2025, 18:28 Uhr

      Die Rente wird nicht "angespart". Sondern was heute reinkommt, wird heute ausgezahlt. Wer über die Rente jammert ... das liegt daran, dass (gewählte) neoliberale Regierungen dafür gesorgt haben, dass das Rentenniveau immer weiter abfällt. Wer das falsch findet, sollte die (linken) Parteien wählen, die das ändern wollen.

    • Anonym 03.04.2025, 00:21 Uhr

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  • 91 Ludwig 02.04.2025, 13:00 Uhr

    Zwischen den politischen Blöcken haben wir nur eine Chance, wenn Europa strikt zusammenhält. Europa ist für Deutschland das Beste was uns passieren konnte.

    • Marielle Marillenlikör 02.04.2025, 15:37 Uhr

      Deutschland will eine Billionen Euro neue Schulden machen, die nie wieder zurückgezahlt werden können. Deutschland ist in Europa nur noch eine Transitfläche. Jetzt sind unsere Verkehrswege in schlechtem Zustand und die Migrationskosten belasten den Haushalt. Die Krankenkassenbeiträge steigen. Die Renten sind unsicher. Ich kann nicht erkennen, dass Deutschland von Europa profitiert hätte.

    • KGAL 02.04.2025, 15:45 Uhr

      @Ludwig:wenn Europa strikt zusammenhält. Europa ist für Deutschland das Beste was uns passieren konnte. Im Warenaustausch mag das mit dem das Beste was uns passieren konnte stimmen.Im Jahr 2023 betrug der Anteil der deutschen Exporte in Länder der EU am gesamten deutschen Exporthandel 54,2 Prozent. Im Bezug zu Flüchtlingen und Migranten sehe ich die Sache aber schon kritischer, nach UNHCR hat Deutschland 2021, 1,3 Mio. Flüchtlinge aufgenommen.Im europäischen Vergleich ist Deutschland in absoluten Zahlen nach wie vor das Hauptzielland von Migration. Unter den EU -Staaten hatte im Jahr 20201 Deutschland die höchste längerfristige Zuwanderung2 zu verzeichnen (728.606 Zuzüge). Da stellt sich doch die Frage, warum immer wieder ,,nur WIR"??? Beim Zusammenhalt ist das auch so eine Sache, Ungarn/Orban, Polen die PiS - Partei Jaroslaw Kaczynski der das alte Feindbild Deutschland wieder aufs Tablett bringt, EWG war klein aber fein,heute 27 Staaten aber keine einheitliche Linie.

    • Marielle Marillenlikör 02.04.2025, 19:07 Uhr

      @KGAL. So mancher Warenaustausch ist aber auch überflüssig. Die exportierten Milchprodukte zum Beispiel machen bis zur Egalisierung der gleichen Importmenge an Milchprodukten keinen Sinn. Nur unnötiger LKW-Verkehr und Umweltbelastung. Und auf dem Arbeitsmarkt ist es doch Wahnsinn, dass jemand über 1000 Kilometer fahren muss, um gegen Entgelt Erdbeeren zu pflücken. Oft geht ein Teil des Lohnes direkt an den Vermieter der Baracken. Erdbeeren pflückt man besser Zuhause. Wenn sich das nicht rechnet, stimmt etwas mit der Lohngestaltung nicht. Europas Arbeitsmarkt befördert in vielen Sparten die Ungerechtigkeit. Europas Warenaustausch, nach dem Prinzip linke Tasche, rechte Tasche belastet die Umwelt.

    • KGAL 02.04.2025, 22:17 Uhr

      @Marielle Marillenlikör: Im Jahr 2023 betrug der Anteil der deutschen Exporte in Länder der EU am gesamten deutschen Exporthandel 54,2 Prozent.Mein Kommentar zu @Ludwig (91) zum ,,Europa ist für Deutschland das Beste was uns passieren konnte." Von Spargelstechern, Erdbeerplückern, die aus anderen EU-Ländern zu uns kommen wurde in meinem Kommentar nicht aufgeführt. Auch die Fleischzerleger die in den Niederlanden arbeiteten, aber von ihren Subunternehmen für teures Geld im Raum Kleve-Niederrhein in unwürdigen Behausungen leben, warum, weil sie diese Menschen nicht mehr in den Niederlanden unterbringen können,weil sich dort die Gesetzeslage geändert hat. Der zweite Teil meines Kommentars bezieht sich auf die Migratinos- und Flüchtingsproblematik, dem habe ich aber nichts hinzu zufügen, vielleicht nochmals lesen.

  • 90 Vahlhaus Katharina 02.04.2025, 11:47 Uhr

    Ja das Europa. Das Europa meiner *Kindheit ist Vergangenheit *schade wir haben keine schoene Zeit mehr.. Viel Gewalt!!!!!! Man traut sich fast nicht mehr irgendwo hin. Was wird aus unserer Jugend l?????

  • 89 Anonym 02.04.2025, 11:11 Uhr

    Nach Kriminalitätsstatistik sind fast 50 % aller Gewalttäter in D "Ausländer, aber hier auf dieser Domain wird immer noch lustig über angebliche Vorzüge öffene, unkontrollierte Migration und unkontrollierten Grenzübergang gefaselt: Das ist maximalst realitätsblind und weils an sichs schon schlimm genug iist, wird jegliche Kritik an der schonen bunten Duselmulti-Welt von den rotgrünen impuls-boys & girls regelmäßig wegzensiert und gecancelt. Wann fällt endlich der Groschen ?

    • Wolf 02.04.2025, 17:42 Uhr

      auf den Punkt!

    • Anonym 02.04.2025, 18:22 Uhr

      Immer nur lustig sein , ist reichlich, wenig, um Kolumnen zu schreiben; wir sind ja hier nicht mehr im Kitasandkasten, sondern bei einer großen Anstalt des Öffentl. Rechts öffentl. Rechts !

    • @anonym 02.04.2025, 18:24 Uhr

      Jeder findet seine Lieblingsantwort in der Statistik, egal ob richtig oder falsch. Dabei wird das Kleingedruckte darunter gerne ausgeblendet, dass die Zahlen in die richtigen Zusammenhänge bringt und das Verständnis ermöglicht. Stattdessen wird wild ausgeschmückt rumgeschwurbelt und falschinterpretiert.

    • Anonym 02.04.2025, 20:27 Uhr

      Am wichtigsten wäre, wenn bei den bornierten Genossen mal der Groschen fallen würde; aber das werden wir in hundert Jahren nicht mehr erleben ; ehe singe und tanze ich in der New-York Metropolitan -Opera. Bleibt tapfer, denn das Elend füruns geht 4 lange Jahre weiter und das dicke Ende kommt erst noch .

  • 88 Dortmunder Opa 02.04.2025, 10:36 Uhr

    Viele verschiedene Sprachen in Dortmund ist eine Sache (@Christine Nr.53), aber der Hauptbahnhof ist einer der gefährlichsten Orte in NRW. Als Oldie im Visier von Diebstahl und Raub ist das No-Go-Aera. Der ÖPNV wurde auch wegen E-Bussen teurer und es gibt den ideologischen Kampf gegen das Auto. Parkplätze verschwinden für Radwege, Kunden bleiben aus, Arbeitsplätze fallen weg. Die ehemaligen Einkaufsstadt mit überregionaler Bedeutung ist tot. Man kassiert für Parkausweise, bekommt aber keine Termine für Antrag und Verlängerung. Mehr sorgen mache ich mir um die Reisefreiheit in der Stadt, nicht nur in dieser Stadt. Das Europa meiner Kindheit war die EWG und die ist Geschichte. Die EU wurde zum Alptraum und viel davon geht auf das Konto von Deutschland. Zu meinen jungen Jahren gehört die Zeit vor Schengen, Grenzkontrollen waren fast nie groß Hindernis. Eine Gefahr für das grenzenlose Europa ist Kopfkino, als Problem werden Grenzen hochgespielt und die Probleme der Migration verharmlost.

  • 87 Marvin B 02.04.2025, 09:54 Uhr

    Offene Grenzen unter den europäischen Ländern sind schön und gut, bringen nur leider nichts wenn an den Außengrenzen der EU massenhaft Flüchtlinge reinkommen, die sich dann die Kirsche vom Kuchen picken und in ihr Lieblingsland der Wahl kommen, was zu 95% Deutschland ist. Natürlich wollen unsere Nachbarländer nicht, dass wir Flüchtlinge zurückweisen. Da sowieso die meisten nach Deutschland wollen, und die sich somit nicht damit auseinandersetzen müssen. Für mich sind das aber genauso Alleingänge in der Asylpolitik unserer Nachbarländer. Ich würde mich eher Mitte links einordnen, und würde nie auf die Idee kommen die AFD zu wählen, aber wir haben ein massives Problem mit kulturfremden Ausländern. 50% der Grundschüler haben einen Migrationsanteil, wovon die meisten aus Kultur fremden Räumen kommen, in Supermärkten und in der Innenstadt hört man selten noch Leute Deutsch sprechen und allgemein ist das den deutschen die heir seit hunderten Jahren leben einfach zu viel

  • 86 Tobias 02.04.2025, 08:27 Uhr

    Der Glaube, irreguläre Migration (oder gar Radikalisierung) mit vermeintlich flächendeckenden Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraums bekämpfen zu können, ist naiv und falsch. Vielmehr hätten die Schengenstaaten schon von Anfang an ein System zur gemeinsamen Sicherstellung der Kontrolle und Überwachung der Außengrenzen, inklusive einer gemeinsamen Asylpolitik, etablieren müssen. Aber gemeinsam Lösungen zu finden, ist für nationalistische Politiker ein Grauen, siehe Orban und seine Pappenheimer. Da lässt man Italien und Griechenland lieber alleine, sollen die das doch machen. Die polemische Panikmache durch die Presse und Social Media tut ihr übriges. Den Schaden haben jetzt die Schengen-Bürger und -Unternehmen. Abschottung und radikaler Nationalismus haben weder Deutschland noch anderen Ländern in den letzten 150 Jahren gut getan und werden es auch in Zukunft nicht.

  • 85 Anonym 02.04.2025, 03:00 Uhr

    Auch im Jahr 2024 gabs eine starke Zunahme von Straftaten im Bereich der Gewalttaten durch Ausländer : Die Kombination von offenen , unkontrollierten Grenzen, für die hier einfältig geworben wird und Laissez-faire -Füße im Amt hoch-legen Proporzfrau Faeser als BMi Inneres ,wird für uns also immer gefährlicher. Hoffentlich lassen die Quälixe der SPD uns nicht noch einmal jahrelang mit Faeser malträtieren.

    • @anonym 02.04.2025, 18:19 Uhr

      Ach ja Statistik. Alles in allem ist Deutschland ein sehr sicheres Land und die Veränderungen im homöopathischen Bereich. Alles langweilig und kein Grund über Grenz-irgendwas zu sinnieren.

  • 84 Anonym 02.04.2025, 01:58 Uhr

    Wenn die Union nicht bald anfängt. ihre vielen Wahlversprechen , besonders in Sachen GG- illegale Massenmigration gem. Artikel 16 a praktisch umsetzt , erleidet sie das gleiche Schicksal, das die Genossen bereits in den letzten 25 Jahren hinter sich gebracht haben , nämlich die Erodierung zu einer bloßen Nischenklientelpartei und dann sitzt bald die AFD oder gar ein neuer "Österreicher" im Kanzleramt. Es zeigt sich, daß in der Union nach wie vor realitätsblind ,bornierte , Merkelianer dominieren, die sie idealtypisch sozialdemokratisiert haben. Die angeblich neue Politik der Union ist SPD 2,0 , Merz König Olaf II; sie wird von der Mehrheitsgesellschaft abgelehnt, so daß sie laut FORSA auf jetzt nur noch auf 25 % Wähler abgestürzt ist und die angebliche künftige GroKo insgesamt nur noch 40% der Einwohner repräsentiert, also 60 % nicht. Merz hat es geschafft, in kürzester Zeit, alle Wahlversprechen in Rekordgeschwindigkeit einzukassieren. Das ist Spitze !

    • Anonym 02.04.2025, 16:44 Uhr

      Das ist viel mehr Spitze, als früher in ZDF-Dalli-dalli Hans Rosenthal hoch springen konnte; das ist also megaspitze ! Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich und Merz hat noch nicht mal als Kanzler begonnen.

    • @anonym 02.04.2025, 18:16 Uhr

      Hmm. Ehrlich gesagt, war klar, dass vieles nur Wahlkampfgetöse ist und danach (oft aus gutem Grund) nicht umsetzbar ist. Was man Hr. Merz vorwerfen kann, ist dass im Wahlkampf zu blind und zu viel Quatsch herausposaunt wurde. Kam weder beim Wahlvolk noch bei den potentiellen Koalitionspartnern gut an.

  • 83 NO WAY 01.04.2025, 23:53 Uhr

    Ob „Bedrohungslage“ oder nicht, BAMF-Chef will festgelegte Zahl Asylbewerber die von der EU auch aufgenommen werden. Faeser (SPD) will unendlich, wenn sie dem widerspricht. Mir erschießt sich nicht warum BAMF-Chef Sommer Asylverfahren in sicheren Drittstaaten ausschließt. Auch werden sich die Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben trotzdem auf dem Weg machen wenn man nur Chancen verringert, und weiter werden viele den Weg nicht überleben. Das kann nur No WAY stoppen, wie 2013 bei Australien zu sehen war. Es würde auch nichts am Problem ändern, dass einige Länder gar keine irreguläre Migration wollen während andere nur weniger anstreben. Und dann ist der Druck nur etwas vermindert, das Schengen-Abkommen bleibt aber „Geschichte“. Zustimmung zu Sommer, man muss sich „aus alten Denkschemata befreien“ (s. Tagesschau). Aber Inkonsequenz ist keine Befreiung. Will man den „den Aufstieg populistischer und rechtsextremer Parteien in Europa“ nicht, muss man denen die Themen wegnehmen.

    • @noway 02.04.2025, 18:10 Uhr

      Themen wegnehmen ... das klingt so, als ob rechte Krakeeler nach altbekannten Mustern funktionierten. Tun sie nicht, das ist ja genau das Problem. Keine Diskussion, reine Einseitigkeit, Missionseifer, Verbotsorgien, keine Offenheit, Sündenböcke abstrafen, Menschenfeindlichkeit, Überheblichkeit, Selbstgerechtigkeit und vieles mehr. Blöderweise werden moralisch und gesetzlich falschen Handlungen gehuldigt, die bei anderen als mies und verwerflich angesehen werden. Wohin das alles führen kann, wenn erlaubt wird, dass konsequent bis zum Ende zu verfolgen, zeigt ein Blick in die Geschichtsbücher.

    • NO WAY 02.04.2025, 23:53 Uhr

      @„@noway“. „Keine Diskussion, reine Einseitigkeit, Missionseifer, Verbotsorgien“ klingt nach „altbekannten Mustern“ linksradikaler „Krakeelern“. „Menschenfeindlichkeit“ sehen wir auf der anderen Seite in der Kriminalstatistik. „Überheblichkeit, Selbstgerechtigkeit“ ist ganz klar auf der Seite von Links-Grün . @“Wohin das alles führen kann, wenn erlaubt wird, dass konsequent bis zum Ende zu verfolgen, zeigt ein Blick in die Geschichtsbücher“. Ja, Amerikaner wurden fast ausgerottet durch europäische Eindringlinge und Amerikaner wurden dann zu Indianern erklärt; Kolumbus hatte sich verfahren und ist auf dem falschen Kontinent gelandet. @Namenloser, auch wenn viele Europäer zu der Zeit tatsächlich politisch verfolgt wurden, auch nach heutigen Maßstab, mit einer festgelegten Anzahl von Asylbewerbern damals ähnlich BAMF-Chef heute wären die native Americans nicht untergegangen. Also besser Probleme lösen als Probleme mit Migranten verschleiern; das ist gemeint mit Themen wegnehmen.

  • 82 Anonym 01.04.2025, 20:24 Uhr

    Europa wird sich weiterhin verändern. Einige Länder werden sich Russland oder den USA anschließen, andere werden enger zusammenwachsen, wie man am Begriff der Willigen ablesen kann. Es wird sich zeigen, ob dann noch in einem neugeordneten Europa Grenzkontrollen und Migration zu den wichtigen Thekmen gehören. Wahrscheinlicher sind die Themen Kriegsgefahr und internationale Wirtschaftsbeziehungen.

    • No WAY, NO WAR 02.04.2025, 00:14 Uhr

      Ohne Grenzen kann nur funktionieren bei gleichen Lohn-, Sozial und Steuerniveau. Nichts davon gibt es in der EU. Völlig unterschiedliche Ansichten zu Migration führen auch zwangläufig zum zerbrechen der Gemeinschaft wenn eine gewisse Größenordnung so weit überschritten wird. Das Ende der EU ist absehbar, zu viele zu unterschiedliche Staaten. Aber Zustimmung, die Kriegsgefahr wird durch zu viele EU-Staaten angefacht, zu denen auch Deutschland gehört. Neben NO Way zur irregulären Migration wäre NO WAY zu Krieg eigentlich noch wichtiger. Ohnehin werden Ukrainer hier in der Ukraine dringender gebraucht, egal für welche Seite man sich entscheidet; aber immer besser ohne Krieg.

  • 81 Anonym 01.04.2025, 17:17 Uhr

    Europa ist immer schon eine schöne Geschichte, letztlich Märchen ohne konsequente überall geltende Regelungen, von Grenzschutz bis Asylrecht. - Einzige Gemeinsamkeit der nervigen Plastikflaschenverschluss . - Letztlich eine extrem teure Überdemokratie,9 die ich in meiner schönen Kindheit nicht vermisst habe !

    • Dortmunder Opa 02.04.2025, 10:49 Uhr

      Die Halterung für den Deckel an Plastikflaschen habe ich in 2 Sekunden ab. Aber jedes Mal werde ich dabei an Realitätsverlust und Unfähigkeit der EU-Politiker erinnert. Es ist vollkommen sinnlos, der Deckel wurde vorher von mir richtig entsorgt und nachher auch. Darauf konnte man sich einigen, auf eine gemeinsame Haltung zur Migration nicht und dann stirbt eben das Schengen-Abkommen.

  • 80 Frank 01.04.2025, 17:13 Uhr

    Tja lieber WDR, wer einen Kommentar wegen darin enthaltener unangenehmer Tatsachen einfach nicht veröffentlicht, manipuliert die Öffentlichkeit. Das Unterbinden frei geäußerter Meinung eines Gebührenzahlers ist auch eine Form der Zensur. Bislang war ich unsicher, ob ihr das wirklich anwendet. Jetzt hab ich dafür den Beweis. Vielen Dank und weiter so!

    • MPR 01.04.2025, 19:55 Uhr

      @ Frank: Ich habe keine AHnung, was du geschrieben hast und ob dein Artikel gegen die Grenzen des guten Geschmacks verstoßen haben. Aber ich habe die Erfahrung ebenfalls schon gemacht, ohne in irgendeiner Weise Hass, Hetze und Beleidigungen verwendet habe. Insofern ist meine Meinung über den ÖRR: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ...

    • KGAL 01.04.2025, 22:26 Uhr

      @Frank:ist auch eine Form der Zensur. Eine Zensur im klassischen Sinn ist nach dem Grundgesetz Artikel 5 („Eine Zensur findet nicht statt. “) verfassungswidrig. Ein bischen weit hergeholt, weil ihr Post nicht veröffentlicht wurde?Ist mir auch schon passiert, aber Zensur wird in anderen Länden praktiziert, es gibt halt die Netiquette, ansonsten würden die Beleidigungen, Diskriminierung und Verachtung jegliche Diskussionen unmöglich machen,der gegenseitige Respekt sollte schon gewahrt werden, dann klappt es auch mit der Veröffendlichung des Kommentars.

    • birdy 02.04.2025, 08:40 Uhr

      Genau, dass kann ich Ihnen bestätigen. Danke, dass Sie die Geduld aufgebracht haben, dies zu schreiben.

  • 79 Dr. Gästebett 01.04.2025, 14:51 Uhr

    Der Spagat zwischen Sicherheit und Schengen-Freiheit kann meiner Ansicht nach nicht gelingen. Innerhalb Deutschlands kann Radikalisierung nicht verhindert werden. Zuwanderungen aus Failed Staates bergen immer ein großes Sicherheitsrisiko und das über Generationen hinweg. Sozialisierung, radikales Gedankengut, fundamentalistische religiöse Haltungen, Traumata, rückständige Frauenbilder und andere gestrige Gesellschaftsbilder lassen sich nicht einfach abstellen. Dieser Realität muss sich auch der WDR endlich stellen. Man darf den Menschen keine Kulisse, wie die damalige Lindenstraße vorspielen. Dort gab es für gesellschaftliche Probleme immer einen Lösungsansatz. Und wir, wir haben diese naiven Zeiten auch mitgemacht und haben den Maulwurf u. den blauen Elefanten gekauft. Aber heute gehen wir diesen Weg nicht mehr mit. Dafür ist schon zuviel Ungemach passiert.

    • @Dr 01.04.2025, 20:22 Uhr

      Ich lese, schlimm sind immer nur die anderen. Aber stimmt das so? Ist noch nicht lange her, da war D nichts mit gesellschaftlichem Fortschritt sondern Fundamentalismus pur. Beispiele gefällig: Notheirat weil schwanger ohne Ehe, Frauen die Berufsausbildung/-ausübung verweigert. Wenn wir dazugelernt haben, gegen fundamentalistische Widerstände, dann schaffen andere das auch.

    • Dr. Gästebett 01.04.2025, 21:55 Uhr

      @ @Dr. Leider kann ich Ihnen nicht zustimmen. Die Rahmenbedingungen sind heute ganz andere. Der politische Islam dringt immer mehr in die Gesellschaft ein. An Schulen treffen viele Mädchen nicht mehr unabhängig die Entscheidung ein Kopftuch zu tragen oder nicht. Der familiäre Druck ist enorm. Wir erfahren heute von Kalifatsvorderungen oder Pseudo-Schariapolizei in Deutschland. Zwangsheirat, Ehrenmorde, Kinderehen, Beschneidungsrituale sind Begleiterscheinungen, die kaum öffentlich wahrgenommen werden. Der WDR thematisiert den deutschen Ramadan in einer Impuls-Kolumne. Heute wurde bei WDR-aktuell die Abschaffung eines christlichen Feiertags gefordert. Ausgesuchte Passanten wurden als Stellvertreter eines allgemeinen Stimmungsbildes dargestellt. Abgesehen von der religiösen Präferenz gibt es in Deutschland auch eine zunehmende Gewaltbereitschaft, die auf die soziokulturelle Prägung zurückzuführen ist. Schlimm sind für uns teilweise die anderen aber sicherlich nicht ausschließlich.

    • @Dr. 02.04.2025, 09:37 Uhr

      Sie blasen etwas riesig auf, was die Zahlen nicht hergeben. Probleme gab und gibt es immer und sie fühlen sich manchmal riesig an, sind es gewöhnlich in der Rückschau aber nicht mehr. Sie scheinen engagiert zu sein, dann helfen Sie doch ehrenamtlich den Menschen, damit die Probleme die kleiner werden.

    • Dr. Gästebett 02.04.2025, 17:35 Uhr

      @ @Dr. Die Zahl der Gewaltdelikte ist aktuell wieder gestiegen, die der Sexualstraftaten auch. Die Statistik wurde heute veröffentlicht. Die Zahl der Straftaten von Ausländern ist in Deutschland auch wieder gestiegen. Nur aufgrund der Cannabis-Legalisierung sind in dem Bereich die Zahlen zurückgegangen. Verraten Sie mir mal, wie ich durch ehrenamtliches Engagement hier Einfluss nehmen könnte. Immer mehr Menschen treten aus christlichen Kirchen aus. Der politische Islam gewinnt an Einfluss. Aufgrund demographischer Entwicklungen wird dies noch zunehmen. In der Rückschau hat nur die Vergänglichkeit als Ewigkeitsregel Bestand. Viele Vorzeichen einer nachteilhaften Entwicklung sind weltweit von Menschen aller Kulturen vorher ignoriert oder falsch eingeschätzt worden.

    • @Dr 03.04.2025, 08:01 Uhr

      Sie heben ab auf Sexualstraftaten, da ist der Täter gewöhnlich männlich, deutsch und kommt aus dem direkten Umfeld. Gerade diese betroffenen Frauen benötigen Hilfe und kriegen keine. Gespart wird nicht bei warmen Worten, aber beim Geld, Frauenhäuser, Beratungsstellen, gerichtsfestes Feststellen der Vergewaltigung, psychologische Unterstützung, und beim Gesetz nur ja heißt ja.

  • 78 Friedrich Jeschke 01.04.2025, 14:06 Uhr

    Schengen ist ein Herzstück der europäischen Idee und Entwicklung. Unternehmen, Familien und Freunde kennen keine Binnengrenzen mehr in Europa. Die Politik hat sie noch - und findet, da muss wieder mehr getan werden. Ich sage: Don't touch my Schengen!

    • Anonym 01.04.2025, 15:12 Uhr

      Wir leben immer noch innerhalb Europas in völlig unterschiedlichen Systemen. Die Grenzen, die wir und Sie nicht im Kopf haben wollen, müssen auf dieser Ebene angeglichen werden. Wie Sie die irreguläre Migration eindämmen wollen, geht aus Ihrem Kommentar nicht hervor. Ich glaube, dass Sie weiterhin vielleicht etwas unreflektiert an Ihrem Weltbild festhalten wollen. Ich übe Kritik, weil ich gerade die europäische Idee gefährdet sehe und Sie können mir eines glauben, ich würde in einer Wüste noch den letzten Schluck Wasser mit einem mir unbekannten durstenden Menschen teilen und zwar bevor ich noch nach dem Weg frage. Europa zerstört sich aber selber, wenn es so weiter macht.

    • Dortmunder Opa 02.04.2025, 10:57 Uhr

      Der Kern war die Wirtschaftsgemeinschaft, begonnen mit der Montanunion. Dann kamen mehr Länder, mehr Regelungen auf mehr Gebieten und damit mehr Konflikte durch Unterschiede. Die EU muss massiv abspecken, dann kann das Herz auch wieder richtig schlagen.

  • 77 B. Wünsche 01.04.2025, 11:38 Uhr

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  • 76 Christine 01.04.2025, 09:58 Uhr

    Mag ja sein , nach dem Motto alles soll so bleiben, ist doch immer so schön gewesen usw. zu denken. Wenn man sich umguckt in der Welt ist nichts aber auch gar nichts wie es war. Alle scheinen verrückt geworden zu sein und ihren imperialistischen kleptokratischen Begierden nachzugehen . Hier wird nichts mehr sein wie früher wenn die AFD bei den nächsten Wahlen gewinnt weil man nicht hört was die Menschen in Deutschland wollen. Gar nichts. Dann kann man Europa ganz sicher vergessen.

    • @Christine 01.04.2025, 20:18 Uhr

      oho, sie wissen also was die Menschen in Deutschland wollen. Kann ich mir schwer vorstellen, dass sie die 80+x Millionen alle gefragt haben und alle dasselbe wollen.

  • 75 Feuert Zensur transuse ! 01.04.2025, 07:15 Uhr

    mit ihren dummen Kommentaren !

  • 74 D. L 01.04.2025, 06:52 Uhr

    Das grenzenlose Europa funktioniert nicht und hat nur Probleme gebracht!

  • 73 blöde Migrationsagitatio 01.04.2025, 00:13 Uhr

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  • 72 WDR ist nur noch Kita ! 31.03.2025, 23:26 Uhr

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    Antworten (3)
    • Anonym 01.04.2025, 19:00 Uhr

      Alles; was MinhThu Tran nicht versteht, was ihre grünen Wortbeiträge kritisiert , was ihrem Weltbild entgegensteht. besonders in der illegalen Massenmigration, wird fast immer gnadenlos gecancelt. Offenkundig fährt sie im WDR auf Migranten-/Frahier uen, Grüne-/lustig-telegen-Ticket im WDR !

    • Anonym 02.04.2025, 01:11 Uhr

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    • Anonym 02.04.2025, 08:55 Uhr

      Im ÖRR tönt nach repräsentativer Selbstauskunft des Volontärspersonals zu 90 % die grünlinke Stammwählerschaft, wobei einer vom Anderen opportun, ängstlich abkumpfert, um nur möglicherweise nichts zu äußern, das .nicht "politisch korrekt" im Sinne der Obrigkeit lustig sein könnte. Die Amis haben völlig recht, wenn sie in D eine sozusagen wummswummserodierte Redefreiheit, beanstanden ; besonders Olaf, Nancy Faeser,Habeck sei dafür gedankt.

  • 71 Demokrates 31.03.2025, 22:59 Uhr

    Ganz einfach: Wenn wir die EU-Außengrenzen dicht bekommen und illegale Einwanderung konsequent verhindert wird (Festung Europa), dann können die Binnengrenzen offen bleiben. Kein einziges Migrantenboot darf europäische Hoheitsgewässer erreichen. Das setzt allerdings voraus, dass bereits jeder Flug von außerhalb der EU in jeden einzelnen EU-Staat vor dem Start zuverlässig auf illegale Einwanderer kontrolliert wird, und diese gar nicht erst das Flugzeug besteigen. Doch damit ist es nicht getan. Wir müssen zugleich auch damit beginnen, Menschen, die bereits illegal eingereist sind, abzuschieben, und das nicht mehr in homöopathischen, sondern in spürbaren Dosen.

    • @Demokrates 01.04.2025, 20:15 Uhr

      Und was soll durch ihre Vorschläge besser werden? Teuer ineffizient menschenverachtend und nutzt nichts. Schauen Sie sich mal unsere Alterspyramide an, dann wissen Sie dass wir jedes Jahr hunderttausende junge Menschen benötigen um als Gesellschaft stabil weiter zu funktionieren.

    • Demokrates 01.04.2025, 21:58 Uhr

      Ist das so? Selbst wenn man auf massenhafte Einwanderung setzt (ich tu das nicht): Es kommt dann darauf an, wer kommt. Einfach nur auf Quantität zu setzen, macht unsere Gesellscahft noch dysfunktionaler, als sie ohnehin schon ist.

    • @Demokrates 02.04.2025, 09:33 Uhr

      Ehrlich gesagt, profitieren wir von gering qualifizierten Zugewanderten sehr als Gesellschaft ... wer läßt sich sonst in Hotels, Gaststätten, Reinigungsfirmen und vielen anderen Jobs die schlecht bezahlt sind und schlechte Arbeitsbedingungen haben so leicht ausbeuten?

    • @@Demokrates 02.04.2025, 09:58 Uhr

      Wir brauchen die richtigen Einwanderer. In den letzten Jahren sind Tausende Menschen nach Deutschland gekommen. Haben sie wirklich den Eindruck, dass die Gesellschaft dadurch stabiler geworden ist?

  • 70 31.03.2025, 21:54 Uhr

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