Er gehört Phineas Gage, Vorarbeiter beim Eisenbahnbau im US-Staat Vermont. Ein Versehen beim Sprengen trieb die Stange am 13. September 1848 durch Gages Kopf. Er überlebte den Horror-Unfall, verlor nur ein Auge, aber er war nicht mehr Gage.
An ihm und Patienten mit gleichen Hirnverletzungen lernten die Neurologen rund 150 Jahre später, wozu Emotionen gut sind. Denn die Stange zerstörte Gages Emotionsfähigkeit und damit sein Entscheidungsvermögen, weil es zum Entscheiden Emotionen braucht.
Das war auch für die Hirnforscher neu. Doch Gage lehrte die Wissenschaft noch mehr.
Redaktion Michael Rüger